Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V. zog in der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz
 
Innerhalb einer dreiviertel Stunde konnte die Jahreshauptversammlung der Bürger- und Nachbarschaftshilfe „Berg“ e.V. (BNV) im Dünebuscher „Bergtreff“ abgewickelt werden. Die Anwesenden entnahmen aus den Berichten zahlreiche Aktivitäten im Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenbereich sowie Events und Veranstaltungen zum dörflichen und gesellschaftlichen Miteinander auf dem „Berg“. 
In seiner Begrüßung bekundete Vorsitzender Klaus Gerhards: „Der Verein ist angekommen.“ Dieses motiviere die Verantwortlichen für weitere Aktivitäten.“ Einen Dank sprach der Vorsitzende den Helferinnen und Helfern aus, die bei den vielfältigen Veranstaltungen stets unterstützend dem Bürgerverein zur Seite stehen. 
Jedes Jahr führe der BNV ein sogenanntes „Leuchtturmprojekt“ durch. Im vergangenen betraf dieses die Pflasterung des Areals zwischen dem „Bergtreff“ und dem Backes in Dünebusch. In diesem Jahr steht die Erneuerung der Gebenhahn-Brücke über den Holperbachtal, in unmittelbarer Nähe der im Jahre 2012 vom BNV errichteten und überaus stark frequentierten Schutzhütte, auf der Agenda. Die Brücke war Anfang des Jahres als einsturzgefährdet eingestuft und abgerissen worden. Mit dem diesjährigen Leuchtturmprojekt erfolgt die Schließung einer Lücke im Wanderwegenetz. Die neue Fußgängerbrücke soll im Frühjahr – vor Beginn der Wandersaison – mit einem Brückenfest der Bestimmung übergeben werden.
Geschäftsführer Bernd Rötzel sprach in seinem umfangreichen Jahresbericht Veranstaltungen, Aufgaben und Vorhaben der Bürger- und Nachbarschaftshilfe „Berg“ an. Die Mitgliederzahl bezifferte er mit 241 als konstant. Besondere Klassiker im Vereinsleben seien das jeden Dienstag im „Bergtreff“ stattfindende Dorfcafé sowie die „Offenen Gärten“. Angeboten wird mit dem TuS Bitzen montags von 15 bis 16.30 Uhr ein Kinderturnen im St. Andreas-Haus. Dienstags trifft sich um 9 Uhr eine offene Krabbelgruppe im „Bergtreff“. Unterstützt wird auch der neu gegründete Kinderchor. Neben zahlreichen vereinsinternen und gemeindlichen Veranstaltungen hob der Geschäftsführer das Apfelfest im „Bergtreff“ besonders hervor. Einhundert Liter Apfelsaft konnten dem Kindergarten Bitzen/Forst übergeben werden. Dank sagte Bernd Rötzel den ehrenamtlichen Helfern. „Ohne dieses könnten wir die umfangreichen Aktivitäten nicht durchführen.“ 
Mit digitaler Unterstützung bilanzierte Dieter Kamin detailliert und übersichtlich einen zufriedenstellenden Kassenbericht. Für die Kassenprüfer bescheinigte Heinz-Otto Lück eine geordnete und einwandfreie Kassenführung. Die von ihm beantragte Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig erteilt. 
Bestätigt wurde Frank Burmeister als Kassenprüfer; neu im jetzigen Vierer-Kassenprüfer-Team ist Michael Pfeiffer.
Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung führte Vorsitzender Klaus Gerhards aus, dass für September ein Ausflug geplant werde. Zu diesem und weiteren Aktivitäten werden rechtzeitig Veröffentlichungen erfolgen.
Dem jüngsten und dennoch bereits nach acht Jahren auf dem „Berg“ fest verwurzelten und nicht mehr wegzudenkenden Verein sprach Ortsbürgermeister Armin Weigel einen herzlichen Dank für das Engagement aus. „Jede Ortsgemeinde kann sich glücklich schätzen, einen solchen Verein in ihren Reihen zu haben.“ (rö)
 
Der unveränderte Vorstand der Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg 
 
Text und Foto: Rolf-Dieter Rötzel
 
 
Seit 25 Jahren gibt es den Freundes- und Förderkreis des TuS Germania Bitzen
 
In der Jahreshauptversammlung des Freundes- und Förderkreises des TuS Germania Bitzen, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, wurde im TuS-Klubheim ein breites Spektrum rund um den Fußball und den Breitensport auf der „Kaufmannshalde“ angesprochen. Einstimmig bestätigte die Versammlung Kassierer Heinz-Otto Lück in seinem Amt. Neuer Kassenprüfer ist Markus Schlechtingen.
Ein besonderes Augenmerk lege der Freundes- und Förderkreis auf die Jugendarbeit und fördere diese in allen Belangen, so Vorsitzender Dietmar Hock. Jugendförderung sei hinsichtlich eines sicheren Fortbestandes eines Sportvereines überaus wichtig und nähme deshalb einen besonderen Platz ein. Zuschüsse erhielten auch die beiden Fußball-Seniorenmannschaften.
In seinen weiteren Ausführungen ging der Vorsitzende auf im vergangenen Jahr durchgeführte Veranstaltungen ein. So die Teilnahme am Kartoffelfest (der Erlösanteil für den Förderkreis ging in vollem Umfange an die Jugendabteilung) und am Bitzener Weihnachtsmarkt sowie die Durchführung einer Fahrt zum Besucher-Bergwerk auf der Bindweide. Erfreulich sei, so Hock, die weiterhin konstante Mitgliederzahl.
Der diesjährige 25-jährige Geburtstag des Fördervereines soll zusammen mit den Festlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen des TuS Germania Bitzen an Pfingsten gefeiert werden. Im Festbuch, welches der Sportverein zum 110. Geburtstag heraus gibt, werden auch Abhandlungen des Fördervereines einfließen. Das diesjährige Kartoffelfest findet am 17. September statt.
Kassierer Heinz-Otto Lück bilanzierte eine zufriedenstellende Kassenlage. Für die Kassenprüfer bestätigte Bernd Radermacher eine ordnungsgemäß und einwandfrei geführte Kasse. Die beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Für  die gute Zusammenarbeit zwischen dem Förderverein und dem Sportverein sprach TuS-Vorsitzender Heinz-Walter Schenk einen Dank aus, dem sich Thorsten Steinhauer für den Jugendausschuss anschloss.
 
Unverändert ist der Vorstand des Förder- und Freundeskreises TuS Germania Bitzen. Im Bild von links: Beisitzer Wolfgang Hildebrand, Kassierer Heinz-Otto Lück, Vorsitzender Dietmar Hock, Beisitzer Günter Gerhards und zweiter Vorsitzender Ralph Hörster.
 
Text und Foto: Rolf-Dieter Rötzel

 

 

Auf der „Kaufmannshalde“ wird in der Pfingstwoche ein Sportfest gefeiert
 
Der TuS Germania Bitzen ist mit seinen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten ein der dörflichen Gemeinschaft dienender Verein und damit ein wichtiges Bindeglied auf dem „Berg“ und darüber hinaus. Vom 31. Mai bis Pfingstsonntag, 4. Juni, feiert der Traditionsverein von der „Kaufmannshalde“ sein 110-jähriges Bestehen zusammen mit dem Freundes- und Förderkreis, der in diesem Jahr 25 Jahre alt wird. In die Festlichkeiten wird auch das Fußballturnier um den St.-Andreas-Pokal integriert.
TuS-Vorsitzender Heinz-Walter Schenk hatte in seinem ausführlichen Jahresbericht neben lobenden Worten auch einige kritische Anmerkungen parat. Den Fokus seiner Ausführungen setzte er jedoch auf die sicherlich auch für Sportvereine nicht einfacher werdende Zukunft. Wie fast überall werde das Spielerpotential weniger. „Wir sind noch in der erfreulichen Lage, zwei Seniorenmannschaften ohne eine SG-Bildung zu stellen.“
Deshalb sei es überaus wichtig, die Jugendarbeit weiter zu fördern und auf diese ein besonderes Augenmerk zu legen. Erfreut zeigte sich Schenk über die nach wie vor gute Entwicklung im Jugendbereich und die seit einigen Jahren mit den Siegtaler Sportfreunden gebildete Jugendgemeinschaft. Die B-Jugendlichen sind eine fußballverbandübergreifende Spielgemeinschaft mit der Spvvg. Holpe-Steimelhagen eingegangen. Insgesamt spielen an die 100 Jugendliche  im Nachwuchsbereich.
Die Hauptsportart im TuS Bitzen ist der Fußball. Weiter optimieren möchte der Sportverein den Breitensport, in dem bisher Gymnastik, Tischtennis und Fahrradfahren sowie mit dem Bürgerverein Kinderturnen angeboten werden. „Wir könnten sicherlich noch weitere Möglichkeiten ausschöpfen und anbieten“, so der Vorsitzende, „doch es fehlen engagierte Mitarbeiter und ausgebildete Übungsleiter.“ Diesbezügliche Interessenten können unverbindlich den TuS-Vorstand kontaktieren.
Das gemeinsame Ziel könne nur sein, so Schenk, weitere zukunftsweisende Aspekte in der Jugendarbeit zu setzen, den Breitensport zu forcieren und den Sportverein als wichtiges Bindeglied im Gemeindeleben zu präsentieren.
Einen besonderen Dank übermittelte der Vorsitzende den für den Verein tätigen Helferinnen und Helfern, Platzwarten, Schiedsrichtern, Freunden, Gönnern, dem Freundes- und Förderkreis, den treuen Zuschauern, den Eltern der Jugendlichen, den beiden Ortsgemeinden Bitzen und Forst für deren Unterstützungen sowie den Leina-Werken.
Für den erkrankten Geschäftsführer Michael Gerhards verlas dessen Stellvertreter Armin Gerhards den Geschäftsbericht. Die in der Kreisliga B spielenden Fußballer erreichten in der vergangenen Saison den fünften Tabellenplatz und nehmen auch aktuell diese Position mit „Tuchfühlung nach oben“ ein. Erfolgreich verteidigt wurde der Pokal der Verbandsgemeinde Hamm. Das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr ist am Sonntag, 19. März, 14.30 Uhr, auf dem Sportplatz Kausen gegen die SG Elkenroth/Kausen.
Die Zweitgarnitur  belegte ebenfalls einen 5. Platz in der letztjährigen Abschlusstabelle der Kreisliga D. Zurzeit ist man ebenso Fünfter. Saisonauftakt der Zweiten ist am Sonntag, 19. März, 14.30 Uhr, beim SSV Weyerbusch III.
Die Festlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen des TuS Bitzen sowie dem 25-jährigen Jubiläum des Freundes- und Förderkreises beginnen am Mittwoch/Donnerstag, 31. Mai/1. Juni mit Vorrundenspielen um den St.-Andreas-Pokal. Am Freitag, 2. Juni, findet ein Festkommers mit einer anschließenden Tanzveranstaltung statt. Am Samstag, 3. Juni, stehen die Endspiele um den St.-Andreas-Pokal sowie abends eine Mottoparty mit einem besonderen Überraschungsgast auf dem Programm. Zu einem zünftigen Frühschoppen mit Festausklang trifft man sich am Morgen des Pfingstsonntags. Während der Festtage werden nachmittags auch Spiele der Jugendmannschaften stattfinden.
Ein großes sportliches Spektrum sprachen Marco Schenk für den Jugendbereich sowie die seit fünf Jahren mit den Siegtaler Sportfreunden bestehende Jugendspielgemeinschaft, Markus Gümpel für die AH-Abteilung sowie Maria Lück für den Breitensport an.
Informativ und detailliert bilanzierte Kassierer Burkhard Hörster die finanzielle Seite des Vereines. Für die Kassenprüfer bescheinigte Danny Weller eine ordnungsgemäße und saubere Kassenführung. Auf seinen Antrag hin erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung. 
Mit einem einstimmigen Votum bestätigte die Versammlung Hans-Klaus Kapschak als stellvertretenden Vorsitzenden, Maria Lück als stellvertretende Kassenwartin und Marco Schenk als Mitglied im Jugendausschuss. Neu eingeführt wurden zwei Beisitzer-Positionen. Diese gingen einstimmig an Markus Marenbach und Michael Lütz.
Der Fußballverband Rheinland hat für die nächsten Jahre Beitragserhöhungen festgesetzt. Damit die Sportvereine auch weiterhin Zuschüsse erhalten können, ist eine Beitragsanpassung unumgänglich. Nach kurzer Eruierung erfolgte durch die Anwesenden einstimmig eine Anhebung der Beiträge. Andere Möglichkeiten bestehen diesbezüglich nicht. Ab 1. Januar 2018 zahlen Jugendliche 3,50 Euro/Monat und Erwachsene 5 Euro/Monat. Eine weitere Erhöhung erfolgt dann ab 1. Januar 2020 mit 4 Euro/Monat für Jugendliche und 6 Euro/Monat für Erwachsene. Der TuS Bitzen wird auch weiterhin die Möglichkeit eines Familienbeitrages anbieten.
Hier die weiteren bisher terminierten TuS-Veranstaltungen: Die AH-Abteilung veranstaltet am Samstag, 1. April, ihren schon zur Tradition gewordenen Preisskat mit einem anschließenden Schnitzelessen. Dieses wird am Sonntagmorgen, 2. April, im Rahmen eines Frühschoppens fortgeführt.  Vom 31. Juli bis 4.August beteiligt sich der TuS Bitzen am von den beiden Gemeinden Bitzen und Forst ausgetragenen Jugendcamp. Das Kartoffelfest findet am 17. September statt. An Silvester trifft man sich im TuS-Klubheim zum „Kränzewürfeln“.
Für die Ortsgemeinde Bitzen sprach Ortsbürgermeister Armin Weigel gegenüber dem TuS Germania einen Dank für die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders sowie das Angebot im Breitensport und Freizeitbereich aus. „Der Sportverein ist ein wichtiges dörfliches und gesellschaftliches Bindeglied in den beiden Gemeinden.“ Das vom 31. Juli bis 4. August vorgesehene Jugendcamp ansprechend teilte Weigel mit, dass einige bisherige Helferinnen/Helfern in diesem Jahr ihre Mitarbeit leider nicht zur Verfügung stellen können. „Wir suchen deshalb noch eine Reihe von Helfern, die auch tageweise Aufgaben übernehmen können. Die beiden Ortsgemeinden stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.“
 

Der Vorstand des TuS Germania Bitzen im Jahr des 110-jährigen Bestehens.
 
Text und Foto: Rolf-Dieter Rötzel

 

Aus der Geschichte von Bitzen

Wie ist damals die Schule in Dünebusch entstanden? Was weis man über die Grube Stank Andreas?
Die Rubrik Geschichte & Allgemeines wurde um zwei interessante Beiträge erweitert.
 
- Die ehemalige Schule Dünebusch von Rolf-Dieter Rötzel
 
- Die Grube Sankt Andreas von Andreas Mohr
 

>>> Direkt zu den Beiträgen >>> 

 

Brücke "Gebenhahn", ein Schildbürgerstreich?

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Wandergäste,

die Brücke „Gebenhahn“ im Holper- Bach- Tal war seit den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Teil der kürzesten, fußläufigen Verbindung von Bitzen und Dünebusch nach Wissen. Später war sie ebenfalls Bestandteil des „nördliche Sieghöhen- Wanderweges“, auch X-Weg genannt. Sie befand sich in der Gemarkung Holschbach und somit, samt Wirtschaftsweg vom Waldrand bis zur Kreisstraße, im Eigentum der Stadt Wissen.

Bereits 2006 wurde sie erstmals als stark beschädigt und nicht mehr sanierbar eingestuft. Der Neubau wurde mit ca. 100.000 € veranschlagt und das zulässige Gesamtgewicht der Benutzungslast auf 1,5 t beschränkt.Die Ortsgemeinde Bitzen sucht seit dieser Zeit an Wegen und Möglichkeiten, den Bachübergang zu erhalten.

2008 erwarb die Ortsgemeinde benachbarte Wiesenparzellen und konnte, in Absprache mit allen Betroffenen (Wasserbehörden, Naturschutzbehörde, Fischereigenossenschaft,  Bachpate, Jagdgenossenschaft, Stadt Wissen, ….) einen Lösungsvorschlag anbieten. Für die forstwirtschaftliche Nutzung der Waldparzellen wurde eine Furt angelegt. Die Brücke selbst war seit 2010 nur noch als Fußgängerbrücke nutzbar.

Im Jahre 2012 errichtete die „Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V.“ einen Wanderpavillon nebst Sitzgelegenheiten. Die Einrichtung wurde anschließend der Ortsgemeinde als Spende übergeben und seither gerne von Wandergästen angenommen.Im Januar 2017 wurde die Brücke, nun als einsturzgefährdet eingestuft, durch den Eigentümer abgerissen.

Am 01.02.2017 erwarb die Ortsgemeinde Bitzen, im Rahmen eines notariellen Kaufvertrages, die Wegeparzellen bis zur Kreisstraße von der Stadt Wissen. Hier wird in Kürze, wiederum mit Unterstützung der „Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V.“, eine neue Fußgängerbrücke entstehen.

Wie bei jeder schönen und erlebnisreichen Wanderung, waren auch auf dem Weg bis hierher Stock und Stein, Berg und Tal, zu überwinden. Es war, um weiterhin im Wanderjargon zu sprechen, eine Etappe zurückzulegen, damit die o.g. Institutionen eingebunden und die finanziellen Mittel bereitgestellt werden konnten.Der Zeitpunkt des Brückenabbruchs lag nicht in der Verfügungsgewalt der Ortsgemeinde Bitzen. Ihrem Wunsch jedoch, der Abriss möge nicht in der Haupt- Wandersaison erfolgen, wurde allerdings entsprochen.

 

Es ist verständlich, das Bürgerinnen und Bürger, die nicht unmittelbar in solche Verfahrensabläufe eingebunden sind, ihrer Ungeduld und manchmal auch ihrem Unmut, Nachdruck verleihen. Ich bitte alle dies zu entschuldigen. Ich werbe, mit den obigen  Ausführungen, um Ihr Aller Verständnis.

Letztendlich werbe ich aber auch um Ihre Teilnahme an der Einweihung der neuen „Gebenhahnbrücke“. Diese wird im Frühjahr 2017, vor Beginn der neuen Wandersaison, als „Brückenfest“ im Rahmen eines „offenen Gartens des BNV“ begangen werden.

Nähere Informationen erscheinen rechtzeitig auf dieser Homepage oder als Infoflyer „auf dem Berg“.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Verständnis
und liebe Grüße Ihr (hoffentlich nicht „Schild“- sondern):

Ortsbürgermeister, Armin Weigel

 
 

Woher stammen die Ortsnamen Bitzen und Dünebusch?

Heimatforscher Klaus Thiesbonenkamp hat die Ursprünge aller Ortsnamen der VG Hamm (Sieg) recherchiert und im Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen 2017 (Seite 216) veröffentlicht. Die Herkunft der Ortsnamen Bitzen und Dünebusch wird folgendermaßen erläutert:
 
Bitzen: „Bitzhan“
 
Geländebezeichnung: Bitze (althochdeutsch Bizuni) = bei und Zaun, eingezäuntes Grundstück. „han“ (althochdeutsch Hagan, mhd. Hagen, nhd. Hain) = Wäldchen. Zusammen also etwa „gehegter Wald“.
 
Ersterwähnung 11.8.1455, Belehnung des „Steynberge zo Bitzhan“ durch Graf Gerhard II von Sayn an Heynrich van Dinslacht, Landeshauptarchiv KO, 30, Nr.6256
 

Dünebusch: „Dihnenbusch“, „Dedenbusch“

Geländebezeichnung. Busch (althochdeutsch Busc, mittelhochdeutsch Bosch) = Strauch. Düne (althochdeutsch Dunni, mittelhochdeutsch Dünne = langezogen. Deudeutung also: länglicher Buschwald.

Ersterwähnung des Ortes: 3.04.1571, Sicherungserklärung über verliehenes Geld, Zeuge war Johann von Dedenbusch

(Urkundenarchiv der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein, Bearb. Jost Kloft, Bd. 3, Koblenz 1980, Nr. 1569)