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Ortsgemeinde Bitzen erhielt eine Spende seitens der Bürger- und Nachbarschaftshilfe „Berg“


In zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden wurde in Bitzen einvernehmlich mit der Gemeinde und der Hammer Bauverwaltung ein neuer Spielplatz in Höhe der „Milchbude“ errichtet und im Sommer der Bestimmung übergeben. Die Bewirtung bei den Einweihungsfeierlichkeiten hatte die Bürger- und Nachbarschaftshilfe „Berg“ e.V. übernommen, die nunmehr den daraus resultierenden Erlös in Form einer zweckgebundenen Spende für die Unterhaltung der Spielplätze in Bitzen und Dünebusch in Höhe von 1.200 Euro an die Ortsgemeinde überreichte.

Ein erfreuter Ortsbürgermeister Armin Weigel (3. v.l. / inmitten des Vorstandes des Bürgervereines) sprach Dank und Anerkennung aus. 

Text und Foto: Rolf-Dieter Rötzel

 

Für neun kleine Erdenbürger wurden in der Ortsgemeinde Bitzen Geburtsbäume gepflanzt
 
Zum siebten Mal wurde unter Beteiligung der Bevölkerung eine Baumpflanzaktion für kleine Erdenbürger in der Ortsgemeinde Bitzen durchgeführt. Im „Gassenfeld“ in Dünebusch pflanzten Eltern am Sonntagnachmittag bei frühlingshaften Temperaturen weitere neun „wachsende Erinnerungen“; vierzig Geburtsbäume sind es nun insgesamt im Ortsbereich Dünebusch, in dem in den ersten vier Jahren die Anpflanzungen im Bereich des ehemaligen Bleichplatzes in der unteren Brunnenstraße stattfanden.
 
 
Mit den dieses Mal gesetzten Apfel-, Süßkirschen-, Birnen und Quittenbäumen wünscht man den neuen Erdenbürgern, dass sie in einer guten Gemeinschaft aufwachsen, sich in der Gemeinde integrieren und eigenständig werden. Unter Anleitung von Gärtnermeister Roman Ehrlich wurden Bäume für Tom Noah Kühn, Marie Lück, Marleen Franzen, Justus Heuser, Lennard Hundhausen, Marie Mohr, Hanna Nilius, Adrian Jung und Justin Krei auf einer Ausgleichsfläche in Höhe des Baugebietes „Gassenfeld“ gepflanzt.
 

Ortsbürgermeister Armin Weigel ging in seinen Ausführungen auf die schon zur Tradition gewordene Pflanzung von Geburtsbäumen in der Berggemeinde ein. Man möchte mit den jährlichen Pflanzaktionen den Gemeinschaftssinn weiter fördern. Den Bäumen gleichend sollen die kleinen Erdenbürger Wurzeln in der Gemeinde und der Region schlagen. Weigel sprach den Wunsch aus, dass die Betroffenen als Kind, Heranwachsende oder im Alter ihren Geburtsbaum aufsuchen und sich dabei an die verschiedenen Lebensabschnitte erinnern.
Zur Erinnerung wurden Urkunden übergeben. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Bäume mit einem Namens- und Jahresschild versehen.
Im Anschluss traf man sich im „Bergtreff“, in dem der Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V. für das leibliche Wohl und der Kindergarten „Tausendfüßler“ für Unterhaltung sorgten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

 

 
 

 

Aktive und abwechslungsreiche Ferienwoche im Rahmen des Jugendcamps Bitzen/Forst 2015
 
Auch beim dritten von den beiden Ortsgemeinden Bitzen und Forst organisierten sowie vom Kreisjugendamt Altenkirchen, ortsansässigen Vereinen und einer großen Helferschar unterstützten Jugendcamp kam trotz einiger Regenschauer – Parallelen hatte man hier zu den Vorjahren - keine Langeweile auf. Für 95 Kinder vom „Berg“ und angrenzenden Nachbargemeinden im Alter von drei bis 14 Jahren stand ein abwechslungsreiches Programm auf der Agenda, bei dem die Teilnehmer auch Hand mit anlegen mussten. Abschluss der einwöchigen Veranstaltung unter dem Gesamtmotto „Vom Korn zum Brot“ waren ein gemeinsames Backen am „Backes“ in Dünebusch, eine Nachtwanderung, Lagerfeuer und Zelten auf dem Bolzplatz in Forst. Zum Abschluss war sogar Wehmut zu verzeichnen, denn es hatten sich auch eine Reihe Freundschaften gebildet.
 
Bei den sinnvollen und ortsnahen Freizeitgestaltungen war das St. Andreas-Haus, in dem gemeinsam gefrühstückt und bis auf einige Ausnahmen auch die Mittagsmahlzeit eingenommen wurden, der Ausgangspunkt. Das Programm enthielt auf die Kinder abgestellte und von denen mit zu gestaltende Projekte aus den Bereichen Natur, Unterhaltung, kreative Gestaltungen, Sport bis hin zu verschiedenen Spielaktionen.
 
Eingeteilt waren die Teilnehmer in sieben altersentsprechende Gruppen mit jeweils einem eigenen Leiter, der auch die gesamte Woche über Ansprechpartner für die Kinder waren. Mit dem vielseitigen Programm und vor allem dem Einblick in frühere Jahrzehnte  wurde ein anderer Blick auf die Region vermittelt.
 
So wurde mit Sense und Sichel auf einem Feld im Bereich „Breitenacker“ in Bitzen Weizen geschnitten. Neben Geschick musste hier auch die richtige Technik, die von Insidern erklärt wurde, angewendet werden. So einfach wie alles aussah, war es allerdings nicht. Im Anschluss hatten die „Jung-Landwirte“ die Ähren aufzuheben, zu binden und auf Hausten aufzuschichten. In weiteren Arbeitsgängen, zwischenzeitlich konnte man sich an Waffeln aus Weizenvollkornmehl stärken, standen das Dreschen, u.a. mit dem Kornflegel, sowie das Trennen der Spreu vom Weizen in einer jahrzehntealten Fegemühle  mit der Firmenaufschrift „H. Fischer Hamm a. Sieg“ an. Das Kurbeln der Windfege machte den Teilnehmern viel Spaß, wenn dies auch in die Arme ging. In einer in der Nähe gelegenen funktionstüchtigen Mühle wurde dann gemahlen. Der Korn-Mehl-Kreislauf schloss sich dann mit einem Backtag am Dünebuscher „Backes“.
 
Zu besonderen Highlights wurden auch das Angeln und die damit verbundene Vermittlung von Wissenswertem über das Verhalten an Bachläufen, die kreative Herstellung von individuellen Handtaschen aus alten Jeanshosen, während es an der Feldschmiede überaus „heiß“ herging. Nach dem Erglühen des Eisens wurde dies dann auf dem Amboss in die gewünschte Form gebracht. Die Kinder konnten hier selbst mit Hand anlegen. Im Vordergrund standen allerdings Hufeisen und eigens für das diesjährige Jugendcamp kreierte Plaketten, auf denen die Kinder ihre Namen „einschlagen“ konnten. Diese werden sicherlich zu einer langjährigen Erinnerung. 
 
Handwerkliches Geschick war beim Insektenhotelbau angesagt. Vorgefertigte Holzteile waren zu sortieren und anhand von Zeichnungen zusammenzufügen. Bohren und Schrauben wurden mit Hilfe von Betreuern ausgeführt.
 
Erlebnisreich gestalteten sich auch das Reiten auf dem Reiterhof in Dellingen, der Besuch der Kläranlage in Au/Sieg, die Inaugenscheinnahme von Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Hamm mit verschiedenen Geschicklichkeitsübungen auf dem Bolzplatz in Forst, verschiedene sportliche Aktivitäten – darunter auch Fußballspielen mit Trainingseinheiten, Gruppenspielen und einer Mini-WM mit dem TuS Germania Bitzen und Tanzen. Das Ergebnis eines Tageskurses zeigten sieben Mädchen am Abschlusstag in Forst und erhielten hierfür verdienten Beifall.
 
Mit einem Lagerfeuer, Stockbrot, Zelten, Nachtwanderungen rund um Forst, Bratwürstchen und einem Spanferkel ging das ereignisreiche Jugendcamp Bitzen/Forst 2015 auf dem Bolzplatz in Forst zu Ende. Die Organisatoren zogen ein positives Fazit der einwöchigen Veranstaltung. Nachfragen bei Teilnehmern ergaben, dass man rundum zufrieden war, einiges gelernt habe und sich bereits auf das nächste Jahr freue. Die beiden Ortsbürgermeister Armin Weigel (Bitzen) und Jürgen Mai (Forst) sprachen der großen Helferschar und den zahlreichen Spendern einen besonderen Dank aus, ohne deren vorbildliches Engagement eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre.
 
Am Lagerfeuer gab es auch Stockbrot.
 

Auch Bügeln will gelernt sein.
 

Beim Insektenhotelbau war genau Maß zu nehmen.
 

Benjamin Giehl beim Dengeln.
 

Brötchen werden geformt und dann in den Dünebuscher Backes gegeben.
 

Die Arbeit an der Nähmaschine.
 

Die Pizza schmeckte.
 

Eine  Windfege, auch Kornfege oder Getreideputzmühle genannt, wurde ebenfalls in Betrieb genommen und damit die Spreu vom Weizen getrennt.
 

Eis, eine willkommene Abkühlung.
 

Heinz-Otto Lück erklärt das Aufstellen von Hausten.
 

Jugendliche Hilfe für den Schmied.
 

Klaus Lindenpütz beim Schärfen einer Sense.
 

Lothar Oligschläger gibt Hilfestellung beim Bohren.
 

Petri Heil.
 

Sieben Teilnehmerinnen zeigten ihren an einem Tag erlernten Tanz und erhielten hierfür verdienten Beifall.
 

Wasser marsch hieß es bei der Freiwilligen Feuerwehr Hamm.
 
Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel
 
 
 

Das neue Bitzener Industriedenkmal „Teilstück einer Gruben-Seilbahn“ wird im September der Bestimmung übergeben

Das neue an die Grube „St. Andreas“ und den in Bitzen umgegangenen Bergbau erinnernde Industrie-Denkmal „Teilstück einer Gruben-Seilbahn“ hat seinen Standort am Ortseingang Bitzen, von Oppertsau kommend. Am Mittwoch der vergangenen Woche wurde das Seil zwischen den in einem Abstand von 70 Meter stehenden beiden 12 Meter hohen Masten gespannt und die 250 kg schwere Seilbahn-Lore befestigt. Die Einweihung findet Anfang September, statt. Bis dann soll auch ein Info-Punkt fertiggestellt sein.

Generationen verdankten über Jahrzehnte dem Vorkommen des Eisenerzes im Bereich der ehemaligen Grube „St. Andreas“ in Bitzen Brot und Lohn. Die zum Siegerländer Erzgebiet gehörende und Ende 1931 eingestellte Grube war lebenswichtig für die Bevölkerung auf dem „Berg“ und die angrenzenden Dörfer. Neben Spateisenstein waren auch Kupfererz, Schwefelkies, Zinkblende und Bleiglanz in den Gän¬gen vorhanden.
Mit der Errichtung eines Teilstückes einer Seilbahn möchte man in Bitzen neben den bereits aufgestellten Zeitzeugen an die ehemaligen vom St. Andreas ausgehenden Seilbahnen zur „Heinrichshütte“ Hamm und zur „Alten Hütte“ in Wissen erinnern. Beides waren damals imposante Bauwerke über einige Kilometer, allein schon auf Grund der Topografie.
Die Seilbahn-Lore für das neue Bitzener Denkmal wurde von Kurt Salterberg aus Pracht zur Verfügung gestellt. Nach der Übergabe des aufzuarbeitenden bergmännischen Zeitzeugen begannen auf Bitzener Seite die Restaurierungsarbeiten desselbigen sowie die Herrichtung des hängigen Standortes mit dem Setzen von zwei Masten sowie Beschotterung des Platzes für den Info-Punkt.
Beim Spannen des über 70 Meter langen Seiles hatten sich freundlicherweise Facharbeiter und freiwillige Helfer zur Verfügung gestellt. Die Seilbahn-Lore wurde in der Mitte des Seiles befestigt und mit einem in ein Vierkantrohr mündenden und verschraubbaren Innenrohr fest mit dem Boden verankert. Somit kann die Lore in der Höhe zwischen 1,80 Meter und 2 Meter verstellt werden und ist von Nahem einsehbar.
Bis zur Einweihung des Bergbau-Zeitzeugens wird auch der Info-Punkt am Fuße des Denkmals fertiggestellt sein. Anhand von Fotos, Kartenmaterial und Beschreibungen soll mit Daten und Fakten über den ehemaligen Bergbau in Bitzen informiert werden. Der Standdort des Industriedenkmals hat aus Sicherheitsgründen keinen direkte
n Zugang zur Landesstraße 267 und wird über dem im Volksmund bekannten „Rompfs-Weg“ zu erreichen sein.

Die freihängende und im Boden verankerte Seilbahn-Lore In über 10 Meter Höhe

Mit vereinten Kräften wurde das Seil zwischen den beiden in den Vorwochen errichteten Masten gespannt und die Seilbahn-Lore „angehangen“ und mit dem Boden verankert.

Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel