"Wir auf dem Berg: gemeinsam sind wir stark!" -
durch welchen Nachweis ließe sich dieser Ausspruch besser belegen als durch die Existenz des St. Andreas Hauses.

Datei:FF neutral freies WLAN aufkleber.png

Entstehung:

Jahrzehntelang bestand der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger der beiden Ortsgemeinden Bitzen und Forst nach einer gemeinsamen Kommunikationsstätte. Allein die schlechte Finanzsituation der Ortsgemeinden verhinderte die Umsetzung.


Daraufhin riefen sie im Jahre 1974 ihre Bürgerinnen und Bürger zu einer freiwilligen Spendenaktion auf. Fünf Jahren später hatte man voll angesparte Bauspar-Verträge in Höhe von 150.000,00 D-Mark. Mit der evangelischen Kirchengemeinde Hamm/Sieg konnte ein weiterer Träger gewonnen werden. Nun war das Fundament gegründet für ein Projekt interkommunaler Zusammenarbeit.

Weitere Zuschüsse von Land, Kreis und Verbandsgemeinde ermöglichten die Einweihung des St. Andreas Hauses am 1. Dezember 1984.
Der Namensgebung zugrunde lag der Ort, der viele Jahrzehnte die Gemeinschaft der Bürger auf dem „Berg“ prägte: die Eisenerzgrube St. Andreas.
Der kirchliche Bereich, mit Sakristei, Andachtsraum und Versammlungsraum sowie Eingang und Garderobe umfasst ca.140 qm Grundfläche.

 

Weitere Flure, Toiletten und Abstellräume im unteren Eingangsbereich belegen eine Fläche von ca. 75 qm. Küche und Thekenraum nehmen 20 qm in Anspruch. Die Mehrzweckhalle mit einer Größe von 240 qm kann mittels eines Trennvorhangs in Teilbereiche von 1/3 bzw. 2/3 unterteilt werden. Bei nicht-sportlicher Nutzung wird der Hallenboden mit einem Nadelvlies- oder PVC- Belag ausgelegt. Als Stuhl- und Sportgeräte-Lager stehen Flächen von ca. 51 qm zur Verfügung.
Der dem Sportplatz zugewande Haustrakt beinhaltet auf einer Fläche von ca. 165 qm, verteilt auf zwei Etagen, Umkleide und Duschräume, Toiletten, Sanitäts-, Abstell- und Heizungsraum.

Heute ist das St. Andreas Haus aus unserer Mitte nicht mehr weg zu denken. Es steht für kommunale und kirchliche, für kulturelle und sportliche, für gesellige und gemeinnützige Veranstaltungen und Betätigungen, kurzum: für das Miteinander hier oben auf dem Berg.


Die Seilscheibe auf dem Bild nebenan befindet sich neben dem St. Andreas Haus. Sie ist, ebenso wie die an der Milchbude, ein Original von der Grubenseilbahn St. Andreas. Die beiden Scheiben wurden bei Baggerarbeiten im Rahmen der Ortsumgehung L 267 gefunden. In mühevoller Kleinarbeit wurden die Bruchstücke von tüchtigen Handwerkern der Gemeinde zusammengesetzt.