Woher stammen die Ortsnamen Bitzen und Dünebusch?

Heimatforscher Klaus Thiesbonenkamp hat die Ursprünge aller Ortsnamen der VG Hamm (Sieg) recherchiert und im Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen 2017 (Seite 216) veröffentlicht. Die Herkunft der Ortsnamen Bitzen und Dünebusch wird folgendermaßen erläutert:
 
Bitzen: „Bitzhan“
 
Geländebezeichnung: Bitze (althochdeutsch Bizuni) = bei und Zaun, eingezäuntes Grundstück. „han“ (althochdeutsch Hagan, mhd. Hagen, nhd. Hain) = Wäldchen. Zusammen also etwa „gehegter Wald“.
 
Ersterwähnung 11.8.1455, Belehnung des „Steynberge zo Bitzhan“ durch Graf Gerhard II von Sayn an Heynrich van Dinslacht, Landeshauptarchiv KO, 30, Nr.6256
 

Dünebusch: „Dihnenbusch“, „Dedenbusch“

Geländebezeichnung. Busch (althochdeutsch Busc, mittelhochdeutsch Bosch) = Strauch. Düne (althochdeutsch Dunni, mittelhochdeutsch Dünne = langezogen. Deudeutung also: länglicher Buschwald.

Ersterwähnung des Ortes: 3.04.1571, Sicherungserklärung über verliehenes Geld, Zeuge war Johann von Dedenbusch

(Urkundenarchiv der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein, Bearb. Jost Kloft, Bd. 3, Koblenz 1980, Nr. 1569)